Mark-Up-Verbot:

Das Mark-Up-Verbot verbietet Preisaufschläge (so genannte Mark-ups) auf die Grenzkosten von Kraftwerken von marktbeherrschenden Unternehmen. Es resultiert aus der wettbewerblichen Aufsicht für die Preisbildung im Stromgroßhandelsmarkt. Daher sind Mark-Ups nur dann kartellrechtlich zulässig, wenn das Unternehmen nachweisen kann, dass ohne einen entsprechenden Mark-up die Durchschnittskosten des gesamten Kraftwerksparks nicht gedeckt werden können.